DELIRIUM / SALZBURG: VOM 17. bis 19. DEZEMBER 2010
Im Winter präsentiert der gebürtige Salzburger Gustav Kuhn im Großen Saal der Internationalen Stiftung Mozarteum die Konzertreihe „Delirium“, die schon 2007 und 2008 im vorweihnachtlichen Salzburg ganz besondere Akzente setzte.
Festspiele Südtirol | Alto Adige Festival in Toblach, 17. - 26.09.2010
Mahler – Kontraste – Belcanto: dieser Spannungsbogen skizziert das Programm der Festspiele Südtirol. Unter der künstlerischen Leitung von Gustav Kuhn und Andreas Schett spielen das Haydn Orchester von Bozen und Trient, zahlreiche Künstler aus Südtirol, Italien und natürlich internationale Stars wie Daniel Schnyder und Dave Taylor. Die gesamt-künstlerische Idee von Gustav Mahler soll zum Tragen kommen: Komposition – Umformung klassischer Inhalte – neue Wege.
ROSSINI GALA-DINNER MIT GUSTAV KUHN IM HOTEL LAURIN
Hochgenuss für alle Sinne: am 28. August verwandeln sich Parkrestaurant, Bar und Garten des Hotels Laurin in Bozen unter der Leitung von Maestro Gustav Kuhn in eine vielschichtige Konzertlandschaft.

ERFOLGREICHE TIROLER FESTSPIELE ERL 2010 – BESTES ERGEBNIS SEIT 1998
25 Tage Spielzeit, 28 Vorstellungen, 20.000 Besucher: am Sonntag, dem 1.8.2010 endeten die Tiroler Festspiele Erl 2010. Maestro Gustav Kuhn zog eine positive Bilanz und blickt zufrieden auf die diesjährige Saison zurück.
DIE OPERN-HIGHLIGHTS 2010: SARASTRA UND OLYMPIA-SEGEL
In Erl leitet Gustav Kuhn seit Ende Mai die Proben für die Tiroler Festspiele Erl 2010 – die ersten Proben für die „Zauberflöte“ sind abgeschlossen, weiter geht es mit dem „Fliegenden Holländer“. Für beide Opern präsentiert Gustav Kuhn ganz besondere Highlights.

KAMMERMUSIKFESTIVAL IN DER ACCADEMIA DI MONTEGRAL
Im Convento dell’Angelo, malerisch gelegen in den Hügeln über Lucca, präsentierte die Accademia di Montegral heuer zum dritten Mal das Festival col legno musica. Musik von Zeitgenossen, Improvisationen und Werke des klassischen Repertoires sowie die musikalische Gesamtleitung durch Maestro Gustav Kuhn bildeten die Säulen eines abwechslungsreichen Programms. Eine Tradition ist mittlerweile die Matinée am Sonntag mit Rossinis Petite Messe Solennelle. Die Kombination von Konzertabenden in der Klosterkirche und kulinarischen Überraschungen in den Pausen macht col legno musica seit seinem Bestehen zu einem intimen Kammermusikfest für Freunde von col legno, den Tiroler Festspielen Erl und der Accademia di Montegral.
GESTATTEN: DJ KUHN
Zum 100. Geburtstag des traditionsreichen Hotels Laurin in Bozen überrascht Maestro Kuhn mit einer neuen CD – dem „Laurin Lounge Mix“. Gustav Kuhn ist im „Laurin“ nämlich nicht einfach nur Stammgast, er fühlt sich dort vielmehr „wirklich zuhause“. Und so ist auch sein Geburtstagsgeschenk etwas ganz Besonderes: Maestro Kuhn offeriert mit seiner neuen CD „Laurin Lounge Mix – DJ Kuhn im Rosengarten“ einen Remix, der so erfrischend und spannend ist wie die Cocktailkarte der mondänen Laurin-Bar. Entstanden ist eine fein ausbalancierte Melange aus Klassik, Jazz, Pop, zeitgenössischer Musik und World Music.
Der Wechsel vom Dirigenten- ans DJ-Pult ist ihm dabei ein Leichtes. Denn für Gustav Kuhn ist ein Dirigent ein „natürlicher DJ“, denn „ein Dirigent legt Konzert für Konzert die Musik auf. Ein guter DJ soll auf sein Publikum Rücksicht nehmen, das tanzen will, dabei aber auch auf den Musikgeschmack achten, den er vermitteln möchte.“


DELIRIUM / SALZBURG: VOM 17. bis 19. DEZEMBER 2010
Er bringt nicht nur das Orchester, sondern auch die Chorakademie der Tiroler Festspiele sowie Solistinnen und Solisten der Accademia di Montegral mit. Auf dem Programm stehen die Tschaikovsky Symphonien Nr. 5 und 6, Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 in c-moll (interpretiert vom Salzburger Peter Land), Wagners „Siegfried-Idyll“ und traditionell Beethovens „Neunte“. Außerdem wird es eine Matinée der vielfach preisgekrönten Musicbanda Franui geben. Langzeit-„Jedermann“ Peter Simonischek trtt im eigens für ihn von „Angelo di Montegral“ komponierten Stück „Offertyrio II“ (UA) für Orchester und Sprecher als Rezitator auf.
www.delirium-salzburg.at / +43 (0)662 84 31 94 0


Festspiele Südtirol | Alto Adige Festival in Toblach, 17. - 26.09.2010
Die Festspiele Südtirol am Fuße der Dolomiten wollen die vielfältigen Klangfarben der Musik, die herbstliche Strahlkraft der Natur und den Charme des Kulturzentrums Grand Hotel Toblach harmonisch verbinden. Mit Gustav Mahler gesagt: »Hier ist’s wunderbar! Gerade jetzt!«

Toblach, das ist der Ort, an den Gustav Mahler sich in Ruhe zum Komponieren zurückzog – rückblickend schreibt er: »Mir war eine schöne Zeit beschieden«. Mahler verbrachte in Toblach seine letzten drei Sommer und schrieb dort das »Lied von der Erde« und seine 9. Symphonie. In jedem Jahr werden diese beiden Mahler-Werke die Festspiele Südtirol eröffnen und beschließen. Sie bilden die Eckpfeiler der Festspiele, zwischen denen viel Platz für Kontraste ist – etwa für zeitgenössische Komponisten oder für Belcanto.

MAHLER
»Das Lied von der Erde« bezeichnete Mahler selbst als »wohl das Persönlichste, was ich bis jetzt gemacht habe«. Persönlich ist »Das Lied von der Erde« – und es steht wie auch sein letztes vollendetes Werk, die 9. Symphonie »sub specie mortis«.
Auch Mahlers Zeitgenossen und Wegbegleiter kommen bei den Festspielen Südtirol zu Wort, angefangen mit seinem Bewunderer und Freund Richard Strauss. Dessen »Alpensymphonie« ist einer Vielzahl von Faktoren zu verdanken, möglicherweise auch Strauss’ Sommeraufenthalten im unweit von Toblach gelegenen Sillian. Auf dem Programm steht auch die »Romantische Ouvertüre« des gebürtigen Bozeners Ludwig Thuille – einem Jugendfreund von Richard Strauss. Bei einem Liederabend im Spiegelsaal des Grand Hotels vereint sich symbolisch die Musik von Mahler, Thuille, Strauss und Mahlers Studienkollegen Hans Rott. Die gebürtige Südtirolerin Anna Maria Chiuri wird interpretieren.

KONTRASTE
Mahlerlieder offeriert auch die Musicbanda Franui – in ungewöhnlicher und mit viel Beifall bedachter Interpretation. Bei der Aneignung der Musik Gustav Mahlers fungieren die Osttiroler – zum Großteil aus Innervillgraten, dem Nachbarort Toblachs stammend – nicht so sehr als Interpreten, sondern vielmehr als Erzähler von Musik.
Für markante Kontraste sorgen auch die Uraufführung eines Orchesterwerkes des gebürtigen Brixeners Felix Resch und die Gruppe »Akkosax« mit ihrer Hommage an den Musiker und Komponisten Werner Pircher. Daniel Schnyder, weltweit gefragter Schweizer Komponist und Saxophonist,hat für den Festspiel-Auftakt ein Konzert für Saxophon, Bassposaune und Orchester geschrieben – als Uraufführung und: »sub specie vitae«.
Zwei Klavierabende mit Musik zeitgenössischer Komponisten wie Nicolò Castiglioni und Matthias Pintscher auf der einen, mit Werken von Beethoven bis Hans Rott auf der anderen Seite runden das Programm ab. Am Klavier im Spiegelsaal des Grand Hotels sind Alfonso Alberti sowie Jasminka Stancul und Davide Cabassi zu hören.
Aus dem Grand Hotel hinaus in die herbstliche Landschaft am Fuße der Dolomiten lockt schließlich das Landschaftstheater »Aufruhr der Landmaschinen« der jungen Regisseurin Cornelia Rainer zur Musik von John Cage und Ruedi Häusermann.

BELCANTO
Ein weiterer Kontrast zu Mahler, den die Festspiele Südtirol setzen, ist in der Person Mahlers selbst angelegt – als Wiederentdecker Mozarts und der Welt des Belcanto.
Hier tritt die Dramatik der Stimme zum Gesang des Orchesters hinzu. Donizettis »Adelia«, ein melodisch inspiriertes und dramatisch packendes Belcanto-Juwel, hat seit Jahren in Gustav Kuhn einen mehr als kompetenten Anwalt. Mit Puccinis »Messa di Gloria« wird ein lange vergessenes Werk aufgeführt. Mahlers Wiederentdeckungen haben schließlich ihr Pendant in Mozarts feierlicher Bearbeitung von Händels »Messias«, die – so Mozarts Auftraggeber van Swieten – die »ursprüngliche Noblesse« des Stückes hervortreten lässt.
In nuce zeigt sich hier die Programmatik der Südtiroler Festspiele: Mahler – Kontraste – Belcanto.

Weitere Informationen und Karten:
www.festspiele-suedtirol.it



ROSSINI GALA-DINNER MIT GUSTAV KUHN IM HOTEL LAURIN
Maestro Gustav Kuhn ist Initiator der Tiroler Festspiele Erl, künstlerischer Leiter des Haydn-Orchesters von Bozen und Trient – und Stammgast im Hotel Laurin: „Das Laurin ist kein Hotel, wo ich öfters wohne, sondern ein Hotel, wo ich wirklich zuhause bin.“

Grund genug, einen fürstlichen Abend im sommerlichen Hotel Laurin zu feiern: mit köstlichem Essen à la Hotel Laurin und opulenter Musik à la Gustav Kuhn und seiner Accademia di Montegral. Am 28. August verwandeln sich Parkrestaurant, Bar und Garten des Hotels in eine vielschichtige Konzert-Landschaft:

Gemeinsam mit 3 Pianisten spielt Gustav Kuhn die Ouvertüre der Oper La gazza ladra zu 8 Händen als Introduktion für die Antipasti. Werke des großen Belcanto-Komponisten Gioacchino Rossini begleiten die Vorspeise und mit den großen Arien aus Tosca, Rigoletto, La Bohème wird der Hauptgang eröffnet. Der kulinarische Genuss endet in einem Feuerwerk an Rossini-Ensembles und einer besonderen Überraschung mit canzoni napoletane.

Weitere Details zum Rossini Gala-Dinner finden Sie auf der Homepage des Hotels Laurin.
Es erwartet Sie ein Abend, der kulinarische und musikalische Genüsse auf höchstem Niveau verbindet. Ihre Karte können Sie sich telefonisch unter +39 0471 311000 oder per mail an info@laurin.it reservieren.


ERFOLGREICHE TIROLER FESTSPIELE ERL 2010 – BESTES ERGEBNIS SEIT 1998
Neben den Neuproduktionen von Mozarts Zauberflöte und Wagners Fliegendem Holländer standen zahlreiche Symphoniekonzerte u. a. mit Bruckners 7. und Beethovens 9. Symphonie, Strauss’ Alpensymphonie, Mussorgskys Bildern einer Ausstellung und Brahms’ Deutschem Requiem auf dem Programm. Eine wichtige Rolle kam zudem Werken aus Tirol zu – so war die österreichische Erstaufführung der Mahlerlieder von Franui zu hören, zur Eröffnung erklangen erstmals 2 Orchesterstücke von Kurt Estermann und am letzten Festspielfreitag folgte die Uraufführung des Operneinakters Die Hochzeit von Ernst Ludwig Leitner und Alois Schöpf.

Unter der Woche lud ein handverlesener Kammermusikzyklus in die Pfarrkirche Erl ein. Dieser galt bis vor kurzem noch als Geheimtipp, hat sich aber inzwischen zu einer künstlerisch bedeutenden Säule des Festspielprogramms entwickelt – wie steigende Besucherzahlen und gesteigerte öffentliche Aufmerksamkeit zeigen. Auch die drei Freispiele, die immer donnerstags im Gasthaus Blaue Quelle die Grenzen des klassischen Konzertrahmens ausloteten, waren ein großer Erfolg.



Insgesamt wurden bei den Tiroler Festspielen Erl 2010 20.000 Besucher gezählt. Die Auslastung der Veranstaltungen im Passionsspielhaus lag dabei stets bei über 90% – die bisher erfolgreichsten Festspiele seit dem Beginn 1998. Die Besucher kommen dabei aus der näheren Umgebung, aus Salzburg, Innsbruck, München und dem gesamten deutschsprachigen Raum. Aber auch aus ganz Europa werden jedes Jahr Gäste begrüßt – Fans der Tiroler Festspiele Erl sind auf der ganzen Welt verteilt: das zeigt beispielsweise ein Besucher aus Neuseeland, der seit Jahren
treuer Festspielgast ist.

„Für uns ist es eine große Freude, dass Menschen aus der Region, aber auch von weit her zu uns nach Erl kommen und unsere Vorstellungen genießen. Es zeigt, dass unsere Philosophie aufgeht: wir gestalten ein ‚Festival der Auseinandersetzung’, das anderen Regeln folgt als der konventionelle Musikbetrieb. Die Tiroler Festspiele Erl 2010 waren die bisher erfolgreichsten Festspiele – für uns ein großer Ansporn für 2011: die Vorbereitungen haben nämlich schon begonnen!“, so Festspielgründer, -intendant und Dirigent Gustav Kuhn.


DIE OPERN-HIGHLIGHTS 2010: SARASTRA UND OLYMPIA-SEGEL
SARASTRA

Für die „Zauberflöte“ gibt es eine ganz besondere Erweiterung der Besetzung: die Schauspielerin Brigitte Karner wird in der Erler Inszenierung der "Zauberflöte" die Rolle des Sarastro sprechen. Gemeinsam mit Pavel Shumlevich (Bass) ist Sarastro somit im Wortsinne „doppelgesichtig" besetzt. Die Ambivalenz von Maskulinität und Femininität soll das oft missverständlich interpretierte Frauenbild und das Verständnis der „Weisheit" in der „Zauberflöte“ kritisch prüfen und erweitern – ganz der Philosophie der Tiroler Festspiele Erl verbunden.

"Wenn ich die weibliche Seite der ‚Weisheit’, des Sarastro, bei den Tiroler Festspielen Erl präsentiere, bin ich ganz ich – mit dem, was ich bin, mit meiner weiblichen Präsenz, zeige ich diese andere Komponente des Sarastro, ohne die die Weisheit, die er verkörpert, nicht denkbar ist.“, erklärte Brigitte Karner im Gespräch mit Gustav Kuhn. Dieser betonte: „Weisheit ist zwar ungeschlechtlich – aber ohne Erotik kein Leben.“

OLYMPIA-SEGEL
Für den “Fliegenden Holländer” wurde in einer öffentlichen Bühnenprobe ebenfalls eine ganz besondere Überraschung präsentiert: ein echtes Gennaker-Segel (89m²) aus der Segelmacherei Hubert Raudaschl mit Sitz am Wolfgangsee, wurde erstmals im Passionsspielhaus gehisst. Hubert Raudaschl hat insgesamt an elf Olympiaden teilgenommen und dabei zwei Mal olympisches Silber gewonnen. Auch Sepp Resch, Doppel-Olympiasieger aus dem bayerischen Prien, war an der Planung für das Erler Segel beteiligt.

Gustav Kuhn greift bei der Inszenierung des „Fliegenden Holländers“ nicht nur auf seine jahrzehntelange Erfahrung als Dirigent und Regisseur zurück, sondern kann auch einen noch ganz anderen Aspekt seiner beispiellosen Karriere einbringen: Gustav Kuhn kann nämlich auf eine beeindruckende Laufbahn als Spitzensegler zurückblicken:

Österreichische Olympiamannnschaft im Soling, mehrfacher Staatsmeister unter anderem im „flying dutchman“ sind nur einige wenige der sportlichen Highlights im Leben Gustav Kuhns. Gustav Kuhn versetzt nun die Handlung seines „Fliegenden Holländers“ in die moderne Regattaszene. Das Segeln als Grundelement der Oper, von Wagner selbst in den Vordergrund gerückt, dieser Gedanke wird im Regie- und Ausstattungskonzept umgesetzt. Moderne Segel- und Funktionsbekleidung wird der Inszenierung der Tiroler Festspiele Erl 2010 eine besondere Authentizität verleihen, der „America’s Cup“ kommt nach Tirol!