TIROLER FESTSPIELE ERL

Im Jahr 1997 rief Gustav Kuhn, gebürtiger Salzburger und Karajan-Schüler, im kleinen, zwischen Kufstein und Rosenheim gelegenen Tiroler Dorf Erl mit den Tiroler Festspielen Erl sein eigenes Festival ins Leben. Seit 1998 finden sie jedes Jahr an 25 Tagen im Juli im Passionsspielhaus Erl statt. Ab Dezember 2012 wird eine knapp zweiwöchige Wintersaison im neu erbauten Festspielhaus hinzukommen.


Die seit 2005 als Ges.m.b.H. geführten Festspiele unterhalten ein eigenes Orchester, eine Chorakademie und eine Kostümmanufaktur, deren gemeinsamer Sitz seit November 2012 das neue Festspielhaus ist. Als Präsident fungiert Dr. Hans Peter Haselsteiner, die Gesamtleitung liegt bei Gustav Kuhn.

 

Mit den Tiroler Festspielen Erl verwirklicht Gustav Kuhn sommers wie winters vom industriellen Diktat unberührte musikalische Kunst: große Opern- und Konzertliteratur des 19. Jahrhunderts, Neue Musik, Jazz, Volksmusik und dazu alles, was diese Formen erhellend oder kritisch berührt. Mit dieser Philosophie haben sich die Tiroler Festspiele Erl zu einem wirtschaftlich erfolgreichen und künstlerisch renommierten kulturellen Fixpunkt entwickelt, mit Schwerpunkten bei Wagner, Strauss sowie dem klassischen und romantischen Konzertrepertoire im Sommer, bei Mozart, Bach, Belcanto und dem italienischen Repertoire im Winter. Jährlich kommen bis zu 20.000 Besucher zu den Sommer-Festspielen, die auch für die gesamte Region einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellen.

Die Frankfurter Rundschau befand: "Ein Hochseilakt ambitioniertester Projekte". Dieser ambitionierte Hochseilakt entsteht, weil Gustav Kuhn weiträumig Sinn stiften will: "Kultur ist mehr, als nur eine Schiene zu bedienen. Wir wollen ein Festival der Auseinandersetzung".

www.tiroler-festspiele.at